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Schul-Kooperation

Eislaufen neues Fach an Gemeinschaftsschule

Herrischried –  Weites Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten.
Kooperation mit Eislaufverein Herrischried

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21 Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klasse unserer Gemeinschaftsschule Herrischried-Rickenbach haben mit viel Spaß fleißig trainiert und einiges dazugelernt.

Die Trainerin des Eiskunstlaufvereins Herrischried Melanie Krüger
freut sich auf die Schülergruppe.
Bilder: Hasswani

Die stellvertretende Konrektorin Astrid Gruber sitzt nicht immer am Schreibtisch.
Die Initiatorin des Sportfaches Eislaufen hat einen Teil des Sportunterrichts in die Eishalle verlagert.

 

Die Gemeinschaftsschule Hotzenwald bietet diese Wintersaison erstmals das Neigungssportfach Eislaufen an. Laut Schulamt ist es die erste Schule am Hochrhein, die einen regelmäßigen Sportunterricht in einer Eissporthalle anbietet. Verantwortlich für das neue Sportfach ist die stellvertretende Konrektorin Astrid Gruber, die in Kooperation mit dem Eislaufverein Herrischried dieses Neigungsfach ins Leben gerufen hat. Es handelt sich dabei keineswegs um einen gewöhnlichen Wintersporttag, sondern um die Auslagerung einer Pflichtstunde des Sportunterrichts auf bestehende Freizeitangebote in der Umgebung.

„Wir wollen den Kindern ein möglichst weites Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten nahe bringen“, erklärt die Rektorin der Gemeinschaftsschule Hotzenwald, Marianne Laule. Zudem können aufgrund der begrenzten Kapazität der angrenzenden Sporthalle nur zwei von den drei Pflichtsportstunden der Schüler umgesetzt werden. Daher versuche die Schule seit nunmehr drei Jahren der Vorgabe des Regierungspräsidiums durch die Einführung des Neigungssports gerecht zu werden. Bezüglich ihres Neigungssportfaches bekommen Schüler ab der fünften Klasse aufwärts demnächst einen Wahlbogen, auf dem sie neben bestehenden Angeboten wie Fußball, Judo oder Schwimmen auch Eislaufen ankreuzen können.

„Die Schulkosten für die Halle halten sich im Rahmen, da beide Einrichtungen der Gemeinde angehören“, erklärt Astrid Gruber. „Viele Schüler besitzen selbst Schlittschuhe“, fügt sie an. Es würden stets Aktivitäten ausgesucht, die für alle Schüler umsetzbar seien, so die stellvertretende Konrektorin. In Einzelfällen übernehme der Förderverein der Gemeinschaftsschule einen Teil der Kosten. „Ohne die Offenheit der Vereine wäre so eine Kooperation nicht möglich“, lobt Gruber. Der Eislaufverein Herrischried freut sich ebenfalls auf die Kooperation: „Vielleicht findet sich sogar ein neuer Eisstern“, meint Organisatorin Helga Förster. Auch Trainerin Melanie Krüger ist gespannt auf die neue Dienstags-Gruppe, die sie fortan auf Kufen begleiten wird. „Es geht zunächst um sicheres und sauberes Laufen, bevor ich sie an Sprünge und Tricks heran führen werde“, sagt die junge, jedoch sehr erfahrene C-Trainerin. Die Begleitpersonen Astrid Gruber und Helga Förster sind sich ebenfalls einig: mit der Eishalle vor der Tür solle es kein Kind auf dem Hotzenwald geben, das nicht Eislaufen könne.

Neigungsfach
An Gemeinschaftschulen ist es durchaus üblich durch Neigungsfächer den Sportunterricht auszulagern und dadurch vielfältiger zu gestalten. Es ist den Schulen überlassen, welche Fächer angeboten werden sollen. So entstehen mitunter exotische Fächer wie Klettern, Tanzen oder Reiten.

 

Quelle: Südkurier 14.01.2014  |  von  |

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