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Presseberichte

 

Badische Zeitung 23.7.2013

Eislaufverein bleibt ein Sympathieträger

Neue Homepage mit Trainingszeiten und aktuellen Terminen.

Eislauf1

Die Teilneuwahlen in der Vorstandschaft des Eislaufvereins Hotzenwald-Herrischried erbrachten in Ilona Dürring eine neue Schriftführerin, während Melanie Krüger als Jugendwartin und Yasmine Fernandez-Künsting als zweite Vorsitzende bestätigt wurden
(von links) Foto: Karin Stöckl-Steinebrunner

HERRISCHRIED (kss). Von einer erfolgreichen Saison 2012/2013 sowie einigen Neuigkeiten konnte der Eislaufverein Hotzenwald-Herrischried bei seiner Generalversammlung berichten. Vanessa Wodars hat in Mannheim die Kürklasse acht abgelegt, sieben junge Läufer, darunter mit fünf Jungs erstmals mehr männliche als weibliche Absolventen, haben den Pinguintest bestanden, und vier junge Eislaufsternchen legten bei Trainerin Melanie Krüger erfolgreich den Tannentest ab.

Zukünftig wird, wie Kassiererin Helga Förster erläuterte, der Verein auf sein Vereinsheft, das Eiskristall, verzichten. Stattdessen hat sie zusammen mit Sohn Andreas eine Homepage aufgebaut. Andreas Förster wird diese zukünftig ehrenamtlich verwalten. Damit ist der Eislaufverein immer aktuell, einen weiteren Vorteil nicht zuletzt für die Sponsoren, deren Werbung zu denselben Konditionen wie zuvor im Vereinsblatt soweit gewünscht übernommen wurde, bildet die Möglichkeit der Anbringung zahlreicher Links. Vanessa Wodars hat über ihre Erfahrungen in Mannheim sowie, ebenso wie Jessica Scherk, über das Dienstagstraining einen Bericht verfasst, der auf der Homepage veröffentlicht ist. Weitere Berichte und Fotos sind jederzeit willkommen.

Donnerstag bleibt regulärer Trainingstag

In ihrem Rückblick erwähnte die Vorsitzende Hildegard Zumkeller verschiedene Angebote, die auch in der kommenden Saison beibehalten werden sollen, wie etwa der Mutter-Kind-Kurs, das Jedermann-Eislaufen in den Weihnachtsferien sowie die Möglichkeit des Schnuppertrainings, die zukünftig auf zwei Trainingseinheiten erweitert werden wird. Regulärer Trainingstag ist weiterhin der Donnerstag, zusätzliche Trainingszeiten können am Dienstag in Anspruch genommen werden. Trainerin Melanie Krüger ergänzte, durch die Aushänge in der Eishalle hätten erfreulich viele neue Mitglieder gewonnen werden können. Diese Praxis der Werbung mittels Plakaten und Flyern soll weiter ausgebaut werden. Angedacht ist bei genügend hohem Interesse auch, wieder ein Erwachsenentraining anzubieten. Die anstehenden Teilwahlen erbrachten die Wiederwahl der zweiten Vorsitzenden Yasmine Fernandez-Künsting sowie der Jugendwartin Melanie Krüger. Für das Amt der Schriftführung, das bislang die zweite Vorsitzende kommissarisch verwaltet hatte, konnte neu Ilona Dürring gewonnen werden. Als Kassenprüfer wurden Karl Anton Ruf und Helmut Eckert bestätigt. Eckert bedankte sich als Vertreter der Gemeinde für die geleistete Arbeit und wies darauf hin, der Eislaufverein sei immer auch ein Werbe- und Sympathieträger für die Gemeinde.

Die abgelaufene Saison hatte am 8. November 2012 begonnen und wie immer bis Ostern gedauert. Obwohl die kommende Saison bereits am 31. Oktober beginnt und Ostern relativ spät liegt, sie also insgesamt vier Wochen länger dauern wird als die vergangene, die Ausgaben für Eismiete und Trainerin also auch entsprechend höher sein werden, soll der Mitgliedsbeitrag unverändert bleiben.

Neu beschlossen wurde in der Versammlung, dass das vierte Familienmitglied nur den halben Mitgliedsbeitrag zu entrichten hat. Dieser Fall ist aktuell erstmals in der Vereinsgeschichte aufgetreten. Bereits früher war ein Nachlass für das dritte Familienmitglied in Höhe von 15 Euro eingeführt worden.

DER EISLAUFVEREIN

Herrischried kann im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern. Er hat aktuell 40 Aktive sowie 28 Fördermitglieder. Den Pinguintest absolvierten André Engelsmann, Finian Bürgin, Ragnar Matt, Joel und Noemi Flum sowie Liah-Melina und Zoe-Madline Kaeufer. Den Tannentest bestanden Jona Schulze, Laura Saccio, Isabell Kurz und Hannah Hinger. Trainerin ist Melanie Krüger, als Co-Trainerin fungiert Katherina Studinger.

 

Dance Saison 2012/2013

Auch am allerkleinsten Detail wurde gefeilt

Die Schweizer Synchron-Eistanzgruppe Team Dancer bereitete sich in Herrischried auf die WM in Schweden vor.

 


Unermüdlich trainieren die “Team Dancers” aus Basel die immer wieder gleiche Sequenz ihrer Kür
für ihren WM-Auftritt Foto: Karin Stöckl-Steinebrunner

HERRISCHRIED (kss). Eine schnelle Musikeinspielung ertönt in der Herrischrieder Eishalle, bricht ab, ertönt nach kurzer Pause erneut, um wiederum abzubrechen. Auf dem Eis befindet sich eine Gruppe von jungen Leuten in schwarzer Trainingskleidung, dazu zwei Frauen, die immer wieder kurze Anweisungen einwerfen. Zum dritten Mal ertönt die kurze Musiksequenz, die Läufer formieren sich, bilden die Flügel eines Windrades, das sich im Kreis dreht, lösen sich zu Linien auf, die sich – wie von Geisterhand geführt – kreuzen, zu rotierenden Punkten werden, aneinander vorbei gleiten, ohne sich zu treffen. Die “Team Dancers”, das Eiskunstlauf-Synchronteam aus Basel, das sich am Karfreitag auf die Weltmeisterschaft in Göteborg vorbereitet, ist hochkonzentriert bei der Sache.

Die Kür sitzt im Prinzip, das sieht man auf den ersten Blick, hier wird an den Feinheiten gefeilt. Nach drei bis vier Wiederholungen einer Sequenz kommen die Läufer zusammen und schauen sich sofort das Ergebnis ihrer Bemühungen auf dem Bildschirm an. Selbstkritisch kommt eine der jungen Frauen nach vorne, deutet auf eine Unregelmäßigkeit in der von den Läuferinnen gebildeten Linie, und diskutiert mit den Kolleginnen, wie sie diese Stelle verbessern könnte. Dann geht es wieder zurück in die Ausgangsposition. Im August haben die “Team Dancers” mit dem Training für ihre Kür angefangen. Für die Choreografie kam eigens ein Profi aus Finnland. “Das Kurzprogramm habe ich selbst choreografiert”, erklärt die Trainerin Annekäthi Künzli, “aber für die Kür ist es schneller und effektiver, jemanden direkt aus der Hochburg des Synchronized Skating kommen zu lassen”. Seit fünf Jahren trainiert die Gruppe aus Basel im Leistungsbereich, zum zweiten Mal hintereinander hat sie die Qualifikation für die WM geschafft. Das ist ein großer Erfolg für die jungen Schweizer, die bei ihrer ersten WM-Teilnahme den 15. Rang unter 21 Teilnehmern errangen. “Wenn wir diesmal einen Platz weiter nach vorne laufen könnten, wäre das schon ganz super”, gesteht die Künzli. Die nordischen Länder hätten viel mehr Zeit zum Training. Das sei in der Schweiz nicht zu leisten. Die 19 Teilnehmer zwischen 14 und 27 Jahren kommen aus Basel, Zürich, Bern und der französischen Schweiz. Am Dienstag fahren sie bereits nach Göteborg, der Wettkampf findet Freitag und Samstag statt. “Herrischried ist für uns noch mal ein richtiger Motivationsschub, die Trainingsmüdigkeit ist wie weggefegt durch die ganz andere Atmosphäre hier”, freut sich die Trainerin.

(Mit freundlicher Genehmigung – Copyright © SÜDKURIER Medienhaus – Alle Rechte vorbehalten.)

Dance: Eleganter Tanz auf dem Eis

Saison 2011/2012Schweizer Team trainiert für Weltmeisterschaft.
Bewunderung durch Herrischrieder Nachwuchs

Die „Team Dancer“ aus Basel trainierten in Herrischried für die Weltmeisterschaft im Synchron-Eiskunstlauf in Helsinki.

Herrischried (lux) – Ein Hauch von Grazie und Stil wehte am Samstagvormittag durch die Herrischrieder Eishalle. Die „Team Dancers“ aus Basel brachten eine völlig andere Atmosphäre auf das Eis. Einen Vormittag lang hatte das Schweizer Team in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Synchron-Eiskunstlaufen in Helsinki im April das Eis gebucht.

In diese ganz andere Welt des eleganten Eiskunstlaufs ließen sich rund ein Dutzend Zuschauer beim Training entführen. Unter anderem dabei waren Sabrina Goering (13), Angela Kisch (14) und Trainerin Melanie Krüger vom Eislaufverein Herrischried. Gebannt folgten sie dem Training und den einzelnen Sequenzen der Kür, die die „Team Dancers“ für die Weltmeisterschaft vorbereiteten. „Das habe ich noch nie live gesehen“, zeigte sich Sabrina beeindruckt von der Klasse, die die Schweizer auf das Eis brachten. Staunend bewunderte auch Teamkollegin Angela das Zusammenspiel der 16 an der Kür beteiligten Läufer. „Das ist verdammt schwer, so viele unterschiedliche Läufer auf einen abgestimmten Lauf zu trainieren“, erklärte Melanie Krüger. Die 24-Jährige weiß wovon sie spricht. Als erfolgreiche Teilnehmerin an der Deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaft vor acht Jahren, weiß sie um den Einsatz, der im Leistungssport notwendig ist. „Der Sport kostet viel Zeit und mit zweimal Training pro Woche ist es längst nicht getan“, wünscht sich Krüger für ihre Schützlinge in Herrischried vor
allem mehr „Eiszeiten“.

Lediglich dienstags und donnerstags hat der Eislaufverein der Gemeinde die Eishalle abends kurz für sich. „Dabei macht Eislaufen richtig Spaß“, begeistert sich Sabrina aus Hänner noch nach sieben Jahren als angehende Eiskunstläuferin für ihren Sport. Besonders die Sprünge und Pirouetten haben es ihr angetan.

Auf den Test zum „Figurenläufer“ bereitet sich Angela Kisch aus Rickenbach vor. „Toll finde ich, dass man bei Eislaufmeisterschaften viele Leute und Orte kennenlernt“, freut sich die 14-jährige auf weitere Herausforderungen. Mit ihrer Trainerin Melanie Krüger bereiten sich die beiden angehenden Kunsteislaufstars aktuell auf die Teilnahme an „Bad Säckingen on Ice“ am kommenden Sonntag im Schlosspark vor. Eine Kür mit zwei Läuferinnen und eine mit vier Mädels studiert Krüger ein. „Beim Synchron-Eiskunstlauf sind die Anforderungen an die Einzelläufer besonders  hoch“, weiß sie aus Erfahrung.

(Mit freundlicher Genehmigung – Kirsten Lux, Copyright © SÜDKURIER Medienhaus – Alle Rechte vorbehalten.)

 

 

 

 

 

News-Ticker

*** Saisonstart: siehe TERMINKALENDER unter AKTUELLES/TERMINE ...